14.10.2026

Naturgefahrentagung 26 Mittendrin

© Holzer | Ökoregion Kaindorf

8:00 Uhr Registrierung und Come together

8:30 – 10:30 Uhr Session 5: So geht gute Klimawandelanpassung - Vorzeigeprojekte aus Regionen und Gemeinden

Die Auswirkungen des Klimawandels stellen Städte, Gemeinden und Regionen zunehmend vor große Herausforderungen. Besonders Sturmereignisse, Starkregen und Hochwasser sowie Waldbrand erfordern wirksame Maßnahmen zur Vorsorge und Risikominimierung. Die Session 5 zeigt anhand erfolgreicher Praxisbeispiele aus österreichischen Regionen und Gemeinden, wie Klimawandelanpassung vor Ort umgesetzt werden kann.

Im Fokus stehen konkrete Umsetzungsprojekte zur Prävention und Bewältigung von Naturgefahren sowie Strategien für ein erfolgreiches Krisen- und Katastrophenmanagement. Dabei wird deutlich, dass eine wirksame Anpassung an die Folgen des Klimawandels nur durch die enge Zusammenarbeit von Gemeinden, Regionen, Fachorganisationen und der Bevölkerung gelingen kann.

Best-Practice-Beispiele aus den österreichischen KLAR!-Regionen werden vor den Vorhang geholt und sollen innovative Wege im Umgang mit klimabedingten Risiken zeigen und machen deutlich, wie Gemeinden ihre Resilienz stärken und die Lebensqualität ihrer Bürgerinnen und Bürger langfristig sichern können. Die anschließende Podiumsdiskussion bietet Raum für Erfahrungsaustausch und neue Impulse für die kommunale und regionale Klimawandelanpassung.

Moderation: Margit Schlagbauer (Ökoregion Kaindorf)

im Anschluss: Verleihung des Naturgefahren-im-Klimawandel-Awards

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10:30 – 11:00 Kaffeepause

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11:00 -13:00 Uhr Session 6: Workshop Kommunikation - Disaster Competence Network Austria mit der land- und forstwirtschaftlichen Fachschule Kirchberg am Walde

Inhalte des Workshops: Wie kommuniziert man vor, während und nach der Krise? Und wie bereitet man sich optimal darauf vor? Zum Aufwärmen bietet dieser Workshop kurze Impulsvorträge zu kommunikativen Grundlagen, Krisenkommunikation auf lokaler Ebene und Serious Games.

Danach spielen die Teilnehmenden in Gruppen das von DCNA und der Hochschule Campus Wien entwickelte und gemeinsam mit der LFS Kirchberg am Walde weiterentwickelte Krisenspiel. Dabei bearbeiten sie ein praxisnahes Szenario mit Fokus auf Extremwetterereignisse und deren Auswirkungen auf die Landwirtschaft.

Ziel des Workshops ist es, Bewusstsein für lokale Krisenlagen zu schaffen, Entscheidungsprozesse sichtbar zu machen und die Rolle klarer Kommunikation im Umgang mit Naturgefahren zu stärken.

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13:00 – 14:00 Uhr Mittagspause

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14:00 – 17:00 Uhr Session 7: Exkursion

Die Exkursion führt zunächst zum Bauernhof Radl, wo innovative Maßnahmen der Klimawandelanpassung am Acker im Rahmen eines Agroforst- und Keyline-Projektes vorgestellt werden. Das Best-Practice-Beispiel zeigt, wie durch eine gezielte Landschaftsgestaltung Wasser besser in der Fläche gehalten, die Bodenfruchtbarkeit verbessert und die Widerstandsfähigkeit landwirtschaftlicher Flächen gegenüber Extremwetterereignissen gesteigert werden kann.

Anschließend werden die Sturmschäden im Heidenwald bei Hartberg besichtigt. Vor Ort wird die Wiederbewaldung mit klimafitten Baumarten vorgestellt. Die Führung übernehmen Experten von der Forstwirtschaftskammer und vom Waldverband. Sie geben Einblicke in die Herausforderungen und Chancen einer nachhaltigen Waldentwicklung unter den Bedingungen des Klimawandels.